Datenschutzinformation für Mitglieder und Antragstellende
gemäß Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
Alle - Anders - Gemeinsam
Der Schutz personenbezogener Daten ist dem Förderverein Pankow 51 e. V. ein wichtiges Anliegen. Mit den folgenden Informationen erläutern wir, welche personenbezogenen Daten wir im Zusammenhang mit einer Mitgliedschaft verarbeiten, zu welchen Zwecken dies erfolgt und welche Rechte betroffene Personen haben.
1. Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung ist:
Förderverein Pankow 51 e. V.
c/o Sebastian Zetzsche
Schloßallee 7; 13156 Berlin
FoerdervereinPankow51@proton.me
0174 171 50 38
Vertreten durch den Vorstand gemäß § 26 BGB.
2. Welche personenbezogenen Daten werden verarbeitet?
Im Rahmen der Beantragung und Durchführung einer Mitgliedschaft können insbesondere folgende personenbezogene Daten verarbeitet werden:
Stammdaten
- Vorname und Nachname
- Anschrift
Kontaktdaten
- E-Mail-Adresse
- Telefonnummer
Mitgliedschaftsdaten
- Datum des Mitgliedsantrags
- Beginn und gegebenenfalls Ende der Mitgliedschaft
- Mitgliedsstatus
- weitere für die Verwaltung der Mitgliedschaft erforderliche Angaben
Zahlungs- und Bankdaten
- IBAN
- gegebenenfalls Name der kontoführenden Person, sofern diese vom Mitglied abweicht
- Angaben zum SEPA-Lastschriftmandat
- Informationen über geleistete bzw. offene Mitgliedsbeiträge
Soweit im Mitgliedsantrag weitere Angaben ausdrücklich als freiwillig gekennzeichnet sind, werden diese nur für den jeweils dort genannten Zweck verarbeitet.
3. Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung
a) Bearbeitung des Mitgliedsantrags und Durchführung der Mitgliedschaft
Die personenbezogenen Daten werden verarbeitet, soweit dies erforderlich ist, um über den Mitgliedsantrag zu entscheiden sowie anschließend die Mitgliedschaft zu verwalten und die sich aus der Satzung ergebenden Rechte und Pflichten zu erfüllen.
Hierzu gehören insbesondere:
- Bearbeitung des Mitgliedsantrags,
- Führung der Mitgliederverwaltung,
- Zuordnung und Verwaltung der Mitgliedschaft,
- vereinsbezogene Kommunikation,
- Erhebung und Verwaltung der Mitgliedsbeiträge,
- Organisation der vereinsinternen Abläufe.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
b) Zahlungsabwicklung und SEPA-Lastschrift
Sofern ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt wird, werden die hierfür erforderlichen Daten zum Einzug der Mitgliedsbeiträge verarbeitet.
Soweit erforderlich, werden die für den Zahlungsvorgang notwendigen Daten an das beteiligte Kreditinstitut übermittelt.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
c) Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen
Bestimmte personenbezogene Daten können aufgrund gesetzlicher Vorgaben, insbesondere steuer- und handelsrechtlicher Aufbewahrungspflichten, über das Ende der Mitgliedschaft hinaus gespeichert werden.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.
d) Freiwillige Angaben
Soweit Angaben im Mitgliedsantrag ausdrücklich als freiwillig bezeichnet werden und nicht zur Durchführung der Mitgliedschaft erforderlich sind, hat die Nichtangabe dieser Informationen keine Auswirkungen auf die Entscheidung über den Mitgliedsantrag oder die Mitgliedschaft.
Sofern für eine bestimmte freiwillige Datenverarbeitung eine Einwilligung eingeholt wird, erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.
Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt hiervon unberührt.
4. Zugriff auf die Mitgliederdaten
Innerhalb des Vereins erhalten grundsätzlich nur die Mitglieder des Vorstands Zugriff auf personenbezogene Mitgliederdaten, soweit dieser Zugriff für die Wahrnehmung der jeweiligen Aufgaben erforderlich ist.
Personenbezogene Daten werden nicht ohne Rechtsgrundlage an andere Vereinsmitglieder oder sonstige Dritte weitergegeben.
Eine Übermittlung kann jedoch erfolgen, wenn sie für die Durchführung der Mitgliedschaft oder zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist.
Dies betrifft insbesondere Kreditinstitute im Zusammenhang mit der Abwicklung von Mitgliedsbeiträgen und SEPA-Lastschriften.
Darüber hinaus kann eine Übermittlung an Behörden, Gerichte, Finanzbehörden oder andere öffentliche Stellen erfolgen, soweit der Verein hierzu gesetzlich verpflichtet ist.
5. Speicherung der Mitgliedsanträge
Mitgliedsanträge werden in Papierform eingereicht.
Der Verein stellt sicher, dass die darin enthaltenen personenbezogenen Daten vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Papierunterlagen werden so aufbewahrt, dass grundsätzlich nur hierzu berechtigte Vorstandsmitglieder Zugriff erhalten.
Soweit Daten aus dem Mitgliedsantrag zusätzlich in eine elektronische Mitgliederverwaltung übernommen werden, gelten auch hierfür angemessene technische und organisatorische Schutzmaßnahmen.
6. Speicherdauer und Löschung
Personenbezogene Daten werden grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie dies für die Durchführung der Mitgliedschaft und die Erfüllung der Vereinsaufgaben erforderlich ist.
Nach Beendigung der Mitgliedschaft werden die Daten gelöscht, sobald sie für diese Zwecke nicht mehr benötigt werden und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder sonstigen berechtigten Gründe einer Löschung entgegenstehen.
Daten, die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten unterliegen, werden für die Dauer der jeweiligen gesetzlichen Frist gespeichert und anschließend gelöscht.
Wird ein Mitgliedsantrag abgelehnt oder zurückgenommen, werden die erhobenen personenbezogenen Daten gelöscht, sobald sie für die Bearbeitung des Antrags nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Gründe für eine weitere Speicherung bestehen.
7. Pflicht zur Bereitstellung von Daten
Die Bereitstellung derjenigen personenbezogenen Daten, die für die Bearbeitung des Mitgliedsantrags und die Durchführung der Mitgliedschaft erforderlich sind, ist Voraussetzung für die Aufnahme und Verwaltung als Mitglied.
Ohne diese Daten kann eine Mitgliedschaft gegebenenfalls nicht begründet oder ordnungsgemäß durchgeführt werden.
Angaben, die im Mitgliedsantrag ausdrücklich als freiwillig gekennzeichnet sind, müssen nicht gemacht werden. Aus der Nichtangabe freiwilliger Informationen entstehen keine Nachteile für die Mitgliedschaft.
8. Rechte betroffener Personen
Betroffene Personen haben nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere folgende Rechte:
- Recht auf Auskunft gemäß Art. 15 DSGVO,
- Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO,
- Recht auf Löschung gemäß Art. 17 DSGVO,
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO,
- Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO, soweit dessen Voraussetzungen erfüllt sind,
- Recht auf Widerspruch gemäß Art. 21 DSGVO, soweit die Verarbeitung auf einer hierfür einschlägigen Rechtsgrundlage erfolgt,
- Recht auf Widerruf einer Einwilligung gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO für Verarbeitungen, die auf einer Einwilligung beruhen.
Zur Ausübung dieser Rechte kann sich die betroffene Person an den Vorstand des Fördervereins wenden.
9. Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde
Betroffene Personen haben gemäß Art. 77 DSGVO das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, wenn sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.
Für einen Verein mit Sitz in Berlin ist insbesondere folgende Aufsichtsbehörde zuständig:
Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Alt-Moabit 59–61
10555 Berlin
10. Automatisierte Entscheidungsfindung
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO findet im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft nicht statt.
11. Aktualität dieser Datenschutzinformation
Diese Datenschutzinformation wird angepasst, wenn sich die Art oder der Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten oder die rechtlichen Anforderungen ändern. Stand: August 2026
